Über die eigene Beerdigung nachdenken

Über gute Vorsätze, die wir uns gerne am Jahresanfang nehmen, habe ich im letzten Beitrag ein wenig geschrieben.

Heute möchte ich Ihnen einen wirklich sinnvollen und weit in die Zukunft reichenden guten Vorsatz vorschlagen. Wie wäre es, in diesem Jahr über die eigene Beerdigung nachzudenken? Damit meine ich die Bestattungsvorsorge, die nicht ohne eine vorausgehende Patientenverfügung mit Betreuerauswahl verfasst werden sollte.

Ich habe mir darüber in den letzten Wochen sehr viele Gedanken gemacht und dadurch prompt viele interessante Informationen gefunden.

Darüber nachzudenken hat mich ein Beitrag in einem Forum motiviert.

Eine Leserin stellte die Frage: „Was haltet ihr eigentlich von der Vorsorge der eigenen Bestattung?“ und machte dabei ihre Bedenken deutlich, durch die Frage ausgelacht zu werden. Es hat mich ein wenig schockiert. Warum sollte jemand ausgelacht werden, der sich Gedanken über die Zukunft macht und den Tod nicht verdrängt, sondern sich mit dem Thema ernsthaft beschäftigen will. Ist unsere Gesellschaft schon so abgestumpft, dass die Auseinandersetzung mit der sichersten Tatsache in jedem Leben Lacher verursacht? Ich hoffe, es ist noch nicht so weit.

Einen Beweis dafür fand ich in einem Blogbeitrag, der sich mit der praktischen Seite einer Patientenverfügung beschäftigt und wertvolle Tipps dazu liefert.

Meine Gedanken gehen noch weiter. Wie will ich bestattet werden? Was soll mit meinem Leichnam geschehen? Was kann ich tun, damit meine Grabstätte für die Hinterbliebenen keine Belastung wird aber gleichzeitig ihnen einen Ort der Trauer und der Erinnerung bietet? Was kostet das und wie kann ich rechtzeitig dafür finanziell vorsorgen?

Fragen über Fragen, auf die ich nur teilweise selbst eine Antwort finden kann. Deshalb habe ich mir als guten Vorsatz vorgenommen, mit einem Bestatter, dem ich vertraue, in aller Ruhe darüber zu reden. Und Sie

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