Nichts im Leben ist umsonst, nur der Tod.

Nichts im Leben ist umsonst, nur der Tod ...

Nichts im Leben ist wirklich umsonst, die Kosten tragen nur andere für einen.

… und der kostet das Leben,

– und eine Beerdigung
– und einen Beerdigungskaffee
– und eine Grabstätte
– und einen Grabstein
– etc. etc.

Bei einer Beerdigung kommen schnell Kosten von mehreren tausend Euro zusammen, wenn der Abschied vom lieben Verwandten im gebührenden Rahmen stattfinden soll. Bis 2004 gab es von den gesetzlichen Krankenkassen das sog. “Sterbegeld”. Seit 2005 müssen die Angehörigen alleine für diese Kosten aufkommen.

Der Preis für’s sterben

Obwohl natürlich jeder weiß, dass es irgendwann einmal soweit ist, werden trotzdem die Gedanken an den eigenen Tod gerne hinausgeschoben. Klar: Das ist kein schönes Thema und die Idee von der eigenen Beerdigung stimmt einen auch nicht wirklich fröhlich.
Was für ein Klotz den Angehörigen damit ans Bein gebunden wird, darüber wird noch weniger nachgedacht.
Als Lösung für solche Fälle gibt es selbstverständlich auch eine Möglichkeit zur Vorsorge. Die nennt sich “Sterbegeldversicherung” oder neudeutsch “Bestattungsvorsorge-Versicherung”. Damit vermeidet man viel Stress und Ärger, wenn es dann letztendlich soweit ist.

Solche Versicherungen können sowohl selbst, als auch von den Angehörigen abgeschlossen werden und sind vom Prinzip her Risiko-Lebensversicherungen mit niedrigen Summen. Typisch sind Summen zwischen 3000,- bis 10000,- Euro – eben soviel, wie man ungefähr für die Bestattung und das Grab zur Verfügung haben möchte.
Es gibt einige Versicherer am Markt, die sich auf genau dieses Thema spezialisiert haben, so dass im Extremfall auch Kinder für ihre Eltern einen Antrag ausfüllen können – ohne Gesundheitsfragen und ohne Unterschrift der versicherten Person. Allerdings gibt es dann eine Wartefrist von zwei Jahren, bis das vereinbarte Sterbegeld in voller Höhe ausbezahlt wird.
In den meisten anderen Fällen besteht dagegen sofortiger Versicherungsschutz.

Die Beiträge sind auch relativ günstig (< 20,- Euro pro Monat), hängen aber logischerweise vom Eintrittsalter der versicherten Person ab. Am besten lassen Sie sich einmal vom Versicherungsfachmann Ihres Vertrauens beraten. (… und wenn Sie schon dabei sind, fragen Sie auch einmal nach Pflegekosten Vorsorge!)

Sie können natürlich auch alleine im Internet vergleichen, wobei diese Vergleiche nie die individuelle Beratung ersetzen. Aber Sie haben dann zumindest schon einmal eine Idee, was es so alles gibt und in welchen preislichen Regionen sich solch eine Versicherung bewegt.

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